Öffnungszeiten

April bis Oktober

Dienstag     14.00 - 17.00 Uhr
Donnerstag     14.00 - 17.00 Uhr
Sonntag     11.00 - 17.00 Uhr

November bis März

Dienstag     14.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag     14.00 - 16.00 Uhr
Sonntag     11.00 - 16.00 Uhr

Naturschutzzentrum Alte Feuerwache

Am 1. Mai 2004 wurde das neue Naturschutzzentrum Alte Feuerwache in Laatzen-Grasdorf eröffnet. Es dient nun als Informations- und Anlaufstelle für sämtliche Besucher der südlichen Leineaue. Nach wie vor wird ein Teil der Öffnungszeiten ehrenamtlich abgesichert, obwohl inzwischen eine hauptamtliche Kraft den Zentrumsbetrieb zumindest in Teilzeit organisiert.

In den Räumlichkeiten des Naturschutzzentrums befindet sich eine Dauerausstellung über den Naturraum Südliche Leineaue. Das Naturschutzzentrum liegt eingebettet in einer 850 m² großen Außenanlage, in der Lebensräume sowie Heil-, Gift-, Duft- und Insektenpflanzen thematisiert werden. Außerdem verfügt das neue Naturschutzzentrum über einen großen Veranstaltungs- und Seminarraum sowie drei weitere Räume, die als Büro bzw. als Arbeitsplatz für zwei FÖJ-Kräfte, Praktikanten etc. genutzt werden.

Wie bereits im alten Naturschutz-Informationszentrum (NIZ) steht auch im neuen Naturschutzzentrum Alte Feuerwache die Umwelt- Informationsarbeit sowie die Umweltbildung im Vordergrund. Dabei soll das Problembewusstsein sowie ökologisches, vernetztes und ganzheitliches Denken der Menschen im Bereich Natur und Umwelt gefördert und zu aktivem Handeln angeregt werden. Dazu bietet der NABU Laatzen zwei bis drei Veranstaltungen in der Woche in Form von Vorträgen zu Natur- und Umweltthemen, Führungen verschiedenster Art, Arbeitsgemeinschaften mit benachbarten Schulen, Ferienpass-Aktionen, Aktionen mit Kindergruppen sowie NABU-eigene Arbeitsgruppen und -treffen an. 

Die Außenanlage des Naturschutzzentrums

Das Naturschutzzentrum Alte Feuerwache liegt heute eingebettet in einer ca. 850 m² großen Außenanlage. Die Zufahrt von der Straße bis zur Fahrzeughalle war vor dem Umbau komplett asphaltiert. Auch die hinter dem Gebäude befindliche Fläche war, um Gartenpflege zu vermeiden, mit Verbundpflaster zum größten Teil versiegelt worden. Während des Umbaus der ehemaligen Feuerwache in das Naturschutzzentrum Alte Feuerwache wurden Teile der Zufahrt vor dem Gebäude entsiegelt. Danach wurde um diese Fläche ein Zaun aus alten Koppelpfosten und Weidenstecklingen gesetzt. Es entstand ein grünender Zaun. Zwei Hochbeete und zwei Hausbäume setzten weitere Akzente. Üppig blühende Sträucher, Rosen und eine Vielfalt an Stauden sowie regelmäßig ausgesäte ein- und zweijährige Blütenpflanzen bereiten heute dem Besucher einen farbenfrohen, heiteren Empfang. Doch die Entsiegelung des Vorplatzes ist noch nicht abgeschlossen. Weitere Flächen sollen noch begrünt werden.

Garten der Alten FeuerwacheVon der Fläche hinter dem Naturschutzzentrum wurde im Jahr 2005 das Verbundpflaster weitgehend entfernt und zahlreiche Lebensräume für Pflanzen und Tiere geschaffen. Dies war nicht ganz einfach, da die Standortbedingungen auf der kleinen Fläche sehr stark variieren. So entstanden neben dem bereits 2003 angelegten zweiteiligen „Hochteich“, eine kleine Blumenwiese, ein kleiner Teich mit Sumpfbeet sowie ein zu diesem Teich sanft abfallendes Hochbeet und an der Hauswand ein etwas erhöhtes, geschwungenes Beet. Die Mauern um das Hochbeet und den Hochteich, das Waldbeet an der alten Scheune, der Kompostplatz, die Regentonnen und das Gründach stellen neben den Teichen und Staudenbeeten wichtige Lebensräume in dieser kleiner Außenanlage dar.